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Aus der Chronik von Ottenhofen

 

Fruchtbarer Boden, ausreichende Bewässerung und verkehrsgünstige Lage an der Straße Ansbach-Würzburg reizte sicher schon frühzeitig zur Ansiedlung im Bereich des heutigen Ortes Ottenhofen. 

Nachweislich ist die Rückgabe der Siedlung Ottenhofen an das Kloster St. Gumbert zu Ansbach im Jahre 1078 durch König Heinrich VI. 

1224 datiert die erste noch vorhandene Urkunde, die nachweist, dass die Kirche von Ottenhofen eine Filiale der Pfarrei Burgbernheim war. Der spätromanische Torbogen des heutigen Fried­hofseingangs ist noch erhalten gebliebener Zeuge dieser ersten Kapelle. Sie brannte 1393 nieder. Von den drei 1483 angeschafften, recht großen Glocken wurde die mittlere sowohl im ersten als auch im zweiten Weltkrieg weggeholt. 

Von 1570 - 1667 gehörte die Gemeinde Poppenbach zu Ottenhofen. Der Flurwegname „Dietweg" zeigt uns, dass auch die Toten von dort in Ottenhofen beerdigt wurden. Zu Ottenhofen gehört auch noch der Lenkerwald, an der B 13 vor Gräfenbuch gelegen, und die Gartenwiese südwestlich Marktbergels. Stichpunktartig weitere Daten aus der Ottenhöfer Geschichte:

 

1525

aktive Teilnahme am Bauernkrieg

1528

Reformation des Ortes

1581

erste Erwähnung einer Schule (seither lückenloser Nachweis)

1618 - 1648

starke Dezimierung der Bevölkerung durch Auswirkungen des 30-jährigen Krieges. Aus dieser Zeit stammt noch die Friedhofsmauer mit ihren Schießscharten.

1692

Anschaffung der ersten Orgel

1850

Turmuhr installiert

1898

Anschluss an die Eisenbahn und Bahnhofseröffnung. Einrichtung einer Posthilfsstelle mit Telefon.

1909

Elektrifizierung des Ortes

1910

Bau der neuen, jetzigen Kirche

1920

Ortsbeleuchtung mit 10 (!) Lampen

1965

Auflösung der Schule, Anschluss an Marktbergel

1984

Auflösung der Gemeindeverwaltung und Eingemeindung