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 Erlebnispfad Petersberg (direkt an der B 13 bei Marktbergel) Flyer zum Download

 

image010Auf dem Petersberg wachsen drei Enzianarten, mehrere Orchideen, der seltene Rotblaue Steinsamen, Katzenpfötchen, Klappertopf, Immenblatt, Türkenbund-Lilien, Färber-Kamille u.v.m. Im Bereich des Petersberges und der Frankenhöhe sind im Messtischblatt Marktbergel über 700 Pflanzenarten registriert; doppelt so viel wie im Durchschnitt Mittelfrankens auf gleicher Fläche. Auch einige selten gewordene Tierarten haben sich auf den Petersberg zurückgezogen. So kann man oft den Schwalbenschwanz beobachten oder die Kreuzkröte bzw. den Hirschkäfer finden. Man hört den Wendehals, die Heidelerche und den Feldschwirrl rufen und sieht den Neuntöter sitzen.image012
Auf dem ca. 3,5 km langen, erlebnisreichen aber auch manchmal mühevollen Weg (ab Station 5 empfiehlt sich festes Schuhwerk) werden alle Lebensräume des Petersberges besucht und in 15 Stationen auf bunten Tafeln erklärt und erlebbar gemacht (u.a. Heckentunnel, Wetterstation, Summstein). Der Petersberg ist auch ein "sagenhafter" Berg. Es existieren einige Sagen; so u.a. die Sage vom Schatz im Petersberg und die Sage vom unterirdischen Gang von der Kirche St. Kilian in Marktbergel zum Petersberg. Im hohen Mittelalter wurde er immer mehr zum Mittelpunkt des Hexen-Aberglaubens. Gegen diesen Aberglauben ließ die Kirche um 1350 eine Kapelle auf der Kuppe errichten. Sie hatte zwei Türmchen und war den beiden stärksten Aposteln Petrus und Paulus geweiht.
Bei Voranmeldung besteht auch die Möglichkeit zu geführten Wanderungen. Sie können Flora und Fauna des Petersberges entlang des Erlebnispfades oder die Geschichte Marktbergels im Rahmen einer Dorfwanderung interessant erleben. Nähere Informationen erhalten Sie bei Hans Götz unter Tel.-Nr.: 09843 - 3957 oder im Rathaus in Marktbergel unter Tel.-Nr.: 09843 - 95910.

 

Geführte Wanderungen


image014Bei Voranmeldung besteht auch die Möglichkeit zu geführten Wanderungen.
Sie können Flora und Fauna des Petersberges entlang des Erlebnispfades oder die Geschichte Marktbergels im Rahmen einer Dorfwanderung interessant erleben.
Nähere Informationen erhalten Sie im Rathaus in Marktbergel unter Tel.-Nr.: 09843 - 95910.


 

 

Museum „Verein für militärische Heimatgeschichte"

image016 Ziel des Vereins ist es, die Geschichte der ehemaligen "Lufthauptmunitionsanstalt
Oberdachstetten" (= MUNA) in Marktbergel sowie die Militärgeschichte der umliegenden Gemeinden im Bereich Frankenhöhe zu erforschen, Gegenstände und Dokumente jeglicher Art vor dem Verlust oder der Zerstörung zu bewahren und diese der Öffentlichkeit in einem Museum politisch neutral und unverfälscht zugänglich zu machen.

Hierzu gehören:

1)Eine Ausstellung zur Geschichte der ehemaligen "Lufthauptmunitionsanstalt Oberdachstetten"  (MUNA), des Flugplatzes Illesheim mit Ausweichflugplatz Oberscheckenbach, Schießplatz Oberntief, Bombenabwurfplatz Ergersheim und Nenzenheim.

2)Darstellung der Kriegsereignisse in Westmittelfranken.

3)Darstellung der Schicksale von Fremdarbeitern, Soldaten und Zivilbevölkerung im Zusammenhang mit der Muna.

4)Ausstellung von Fahrzeugen, Uniformen, Ausrüstung, Abzeichen, Waffen, (entschärfter) Munition, Modellbau und Dokumenten aller Art von 1800 bis heute, insbesondere von der Reichswehr, der Wehrmacht, der US Army, dem Labor Service, dem Zoll und der Bundeswehr.

Führungen sind nach Absprache möglich. Kontakt unter www.muna-museum.de

Neues Rotes Ross

image020 Ein Ortsbild prägendes Schmuckstück ist das Gasthaus „Rotes Ross". Seine Geschichte begann vermutlich Mitte desimage018 16. Jahrhunderts. Im 18.  und frühen 19.  Jahrhundert wurde kräftig umgebaut und dem Renaissancebau wurden spätbarocke und klassizistische Formen sowie ein Mansardendach verpasst. Auch die rote Farbe stammt aus jener Zeit. Nachdem das Gebäude dem Verfall preisgege­ben war, nahm sich die Gemeinde seiner an und leitete 2004 eine umfangreiche Sanierung ein. Es lädt nun ein als erstklassiges Speiserestaurant mit zwei Gästeräumen, einem kleinen Saal sowie zwölf hervorragend ausgestatteten Zimmern. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.rotes-ross-marktbergel.de

Für ihr vorbildliches Engagement bei der Wiederherstellung des „Roten Rosses" hat der Bezirk Mittelfranken den Markt Marktbergel 2006 im Rahmen der jährlichen Denkmalschutz-Prämierung ausgezeichnet.

 


 Die Kirchen in Marktbergel ...

  St. Veit
image022 Die erste urkundliche Erwähnung Marktbergels stammt bereits aus dem Jahr 837. Etwas später, mit ziemlicher Sicherheit im Jahr 1059, wurde die Veitskirche von Bischof Gundekar II. aus Eichstätt geweiht. Im Lauf der nun schon fast 9 1/2 Jahrhunderte wurde sie mehrfach umgebaut und erweitert - am gravierendsten wohl 1753/54, als die Kirche im "Markgrafenstil" umgestaltet wurde, das heißt: Taufstein, Altar, Kanzel und Orgel wurden auf einer Linie angeordnet. Sonntags ist hier regelmäßig Gottesdienst, meist um 9 oder um 10 Uhr - im Wechsel mit Ottenhofen.

 

 

 

 

 

  St. Kilian
image024 Während die Veitskirche schon immer die Hauptkirche war und ist, hat die Kilianskirche (am Niederhof) eine sehr wechselvolle Geschichte. Um 1200 erbaut, diente sie zuerst einer Laienbruderschaft der Franziskaner als Wirkungsstätte. Später gehörte sie zum Deutschordensschloss in Virnsberg. Nach der Reformation wurde sie zur Nebenkirche, in der während der Woche Gottesdienst war oder Taufen, Trauungen, Beerdigungen fürs "untere Dorf". Von 1925 bis 1950 diente sie sogar als Turnhalle und Theatersaal. Schließlich wurde sie 1983-85 zum Gemeindehaus in der jetzigen Form umgebaut. Hier findet ein großer Teil der Gemeindearbeit für Jung bis Alt - aber auch Taufen und Andachten statt.

 

 

 

 

... und Ottenhofen 

  St. Gumbertus und Urban
image026 Dies ist bereits die dritte Kirche im Lauf der Geschichte Ottenhofens. Im Jahr 1224, bei der ersten urkundlichen Erwähnung, war bereits eine Kapelle vorhanden. Diese wurde im „Städtekrieg" 1393 zerstört. Um 1400 wurde die zweite Kirche gebaut. Sie stand bis 1911 inmitten des jetzigen Friedhofes. Das alte Portal in der Südostmauer stammt von dieser Kirche. Wegen sehr schlechter Bausubstanz wurde beschlossen, eine neue - die jetzige Kirche zu bauen. Am 30.10.1910 wurde sie eingeweiht. Altar, Kanzel, Taufstein und das Gehäuse der Orgel wurden aus der alten Kirche mit herübergenommen. Behalten hat sie auch den Namen: „St. Gumbertus und Urban". Sonntags ist hier meistens um 9 oder um 10 Uhr Gottesdienst.